Trachtenzwerge schwingen munter das Tanzbein
Immer samstags von 10 bis 12 Uhr im Trachtenheim am Vogelherd

„Darf ich bitten?“ – Na ja, so einfach geht das aber wirklich nicht. Sie schauen manchmal schon noch ganz kritisch über den Saftglasrand und überlegen lange hin und her: „Tanz i oder tanz i jetzt net?“ Schon ab drei Jahren drehen sich die Dirndl lustig im Kreis und die kleinen Buben liebäugeln manchmal bereits mit am kräftigen Schuhplattler. Geht’s dann aber „ans Eingemachte“, heißt es natürlich nicht „darf ich bitten?“ sondern der Johannes geht einfach hin zur Vroni und murmelt so was wie „tanz ma?“ Mit vier oder fünf Jahren geht es schon leichter, da wird lautstark und lustig mitgesungen und erste Auftritte stehen den Kleinsten auch schon ins Haus … Aber das Beste: Beim Tanzen lernt man ganz schnell, wie wichtig es ist, auf den Partner zu achten oder sich in der Gruppe miteinander zu bewegen und später, wenn’s Schuhplatteln sitzt, beim Preisplatteln gemeinsam stark zu sein.

Lust aufs Mitmachen? Je früher sich die Kleinsten aufs Parkett wagen, umso schneller tanzen oder platteln sie in der ersten Reihe. Eltern und Kinder, die Lust haben, fit für den Tanzboden zu werden, schauen einfach samstags, um 10 Uhr, vorbei im Trachtenheim am Vogelherd (Trommlerhütte, Telefon 08807.4571). Information gibt es aber auch bei den Jugendleiterinnen Nadja Golder und Melanie Huber, die man auch samstags im Vereinsheim trifft. Text/Bilder: Beate Bentele
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